
Nikola Hahn


Das Gesundheitssystem und seine Akteure
Die KölnerKinderUni hat vor einiger Zeit ein „Gesundheitsmonopoly“ veranstaltet, um Schülern einen spielerischen Einblick in die Zusammenhänge des deutschen Gesundheitssystems zu geben. Eine Idee, die sicher auch Erwachsene noch herausfordern würde, denn das Gesundheitswesen ist ein verschachteltes und nicht einfach zu durchschauendes Gefüge – in dem wenig prominente Institutionen viel Gewicht haben.

Das Recht auf eine Begleitperson
Das Recht auf Mitnahme einer Begleitperson ist schwammig: In Bussen und Bahnen ist die Beförderung einer Begleitperson für Reisende mit dem Merkzeichen B für „Begleitperson“ im Schwerbehindertenausweis in der Regel frei. Bei öffentlichen Veranstaltungen liegt die Entscheidung bei dem jeweiligen Veranstalter.

Reisen im Rollstuhl: Barrierearme Reisetipps zwischen Kuba und Indonesien
Reisen im Rollstuhl geht auch alternativ: Das Forum www.reisenmitrollstuhl.de versteht sich als interaktive Plattform für Reisende mit Handicap, die nicht die ausgetrampelten Reisewege befahren wollen, sondern mal woanders hin, z. B. nach Südamerika, Afrika oder Asien. Den Gründern liegt die Barrierefreiheit ihrer Empfehlungen ebenso am Herzen wie die Sensibilisierung für verantwortungsvolles und nachhaltiges Reisen.

Intermittierender Katheterismus: Standards und Hilfsmittel
Die meisten Menschen mit Querschnittlähmung tun es, manche mit fremder Hilfe: Intermittierender Katheterismus, also die Blasenentleerung über Einmal-Katheter, gilt als komplikationsarme Methode und „Goldstandard“ bei Neurogener Dysfunktion des unteren Harnstrakts (bis 2020: neurogenen Blasenfunktionsstörungen). Neben der Beachtung allgemeiner Standards können kleine Tipps bei der Durchführung helfen.

Im Rollstuhl auf Reisen: Brasilien im Blog
Dimitrios Tsiropoulos weilte in Brasilien. Der Anlass: Die Fußball-WM 2014. Sein Gast-Zimmer lag im ersten Stock, und ins Bad kam der Rollifahrer noch weniger als ins Bett. Wenn er duschen wollte, benutzte er den Gartenschlauch. Es ging ja schließlich um Fußball. Was sonst noch in Brasilien, auf seiner Reise im Rollstuhl, so ging, postete er in seinem Blog Kopeli on Tour.

Ein Modell für die ambulante Pflege
Hinter dem etwas sperrigen Namen „Individualhilfe Heidelberg“ verbirgt sich ein durchdachtes Konzept für die ambulante Pflege von und für Menschen mit hohem Assistenzbedarf. Gegründet wurde der Verein in den 80er-Jahren, um sich von institutionalisierter Hilfe unabhängig zu machen, und \"pflegeabhängigen Menschen mit körperlicher Behinderung ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben mit individueller Hilfe in selbstbestimmter Umgebung zu ermöglichen\", so die Homepage.


