Masturbation: „Eigentherapie“ zur Verbesserung der Blasenfunktion und Spastik? 

Masturbation: „Eigentherapie“ zur Verbesserung der Blasenfunktion und Spastik? 

Kann die Masturbation helfen, Beschwerden im Unterleib – etwa Anzeichen einer beginnenden Blasenentzündung – abzuwenden? Der Tetraplegiker Laurent Bourdin ist davon überzeugt: „Das hört sich vielleicht verrückt an, aber ich spreche aus eigener Erfahrung.“ So abwegig, wie Bourdin meint, ist seine auf den Höhepunkt ausgerichtete Eigentherapie jedoch nicht.

Juckende Haut: Mögliche Ursachen bei Querschnittlähmung

Juckende Haut: Mögliche Ursachen bei Querschnittlähmung

Die häufigsten Ursachen für Juckreiz sind für die meisten Menschen Insektenstiche, trockene Hautstellen, Wechselwirkungen oder Allergien bzw. Lebensmittelunverträglichkeiten. Bei Querschnittlähmung besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass neuropathischer Pruritus vorliegt: Auslöser ist eine Schädigung im Nervensystem.

Sturzangst und Sturzprävention bei Querschnittlähmung

Sturzangst und Sturzprävention bei Querschnittlähmung

Etwa 70 Prozent der querschnittgelähmten Rollstuhlnutzer und 75 Prozent der Gehfähigen trifft es mindestens einmal im Jahr: Sie stürzen. Einige kommen mit dem Schrecken davon, einige ziehen sich jedoch auch körperliche Verletzungen zu. Aber in fast jedem Fall scheint der Sturz innerlich etwas mit ihnen zu machen: Er kann Unsicherheiten oder Sturzangst wecken – und so die Betroffenen langfristig ausbremsen.

Angststörungen und Querschnittlähmung

Angststörungen und Querschnittlähmung

Die generalisierte Angststörung ist eine psychische Erkrankung, bei der anhaltende und übermäßige Sorgen und Ängste den Alltag beeinflussen. Bei Menschen mit Querschnittlähmung liegt der Anteil der Betroffenen bei 30 bis 45 Prozent.

Harninkontinenz: Formen, Ausprägung, Ursachen

Harninkontinenz: Formen, Ausprägung, Ursachen

Der ungewollte, unkontrollierte Abgang von Urin, die Harninkontinenz, ist vermutlich für die meisten Menschen mit Querschnittlähmung ein (unangenehmes) Thema. Die Harninkontinenz kann man auf verschiedenen Wegen beschreiben, unter anderem abhängig von der Ursache oder quantitativ anhand der verlorenen Urinmenge.

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption

Menschen mit einer hohen Querschnittlähmung (oberhalb T10) oder Tetraplegie entwickeln meist eine bestimmte Blasenfunktionsstörung: die Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie. Der Blasenmuskel (Detrusor) zieht sich unkontrolliert zusammen, während der Schließmuskel (Sphinkter) sich nicht richtig öffnet. Ist Katheterisieren nicht möglich, kann man die Blase unter anderem mit einer Reflexentleerung entleeren. In den meisten Fällen muss dazu entweder der Schließmuskel (Sphinkterotomie) eingeschnitten oder ein Harnröhren-Stent gesetzt werden. Ein Vergleich.