
Para- & Tetraplegie


Harnsteine: Bei Querschnittlähmung erhöhtes Risiko und atypische Alarmzeichen
Querschnittgelähmte Menschen haben ein erhöhtes Risiko, Harnsteine zu entwickeln. Diese können in den Nieren, den Harnleitern, der Blase oder in seltenen Fällen auch in der Harnröhre auftreten. Bei Menschen mit Querschnittlähmung können sich die Symptome, die auf Harnsteine hinweisen, von denen bei Menschen ohne entsprechende Sensibilitätsstörung unterscheiden.

Masturbation: „Eigentherapie“ zur Verbesserung der Blasenfunktion und Spastik?
Kann die Masturbation helfen, Beschwerden im Unterleib – etwa Anzeichen einer beginnenden Blasenentzündung – abzuwenden? Der Tetraplegiker Laurent Bourdin ist davon überzeugt: „Das hört sich vielleicht verrückt an, aber ich spreche aus eigener Erfahrung.“ So abwegig, wie Bourdin meint, ist seine auf den Höhepunkt ausgerichtete Eigentherapie jedoch nicht.

Juckende Haut: Mögliche Ursachen bei Querschnittlähmung
Die häufigsten Ursachen für Juckreiz sind für die meisten Menschen Insektenstiche, trockene Hautstellen, Wechselwirkungen oder Allergien bzw. Lebensmittelunverträglichkeiten. Bei Querschnittlähmung besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass neuropathischer Pruritus vorliegt: Auslöser ist eine Schädigung im Nervensystem.

Sturzangst und Sturzprävention bei Querschnittlähmung
Etwa 70 Prozent der querschnittgelähmten Rollstuhlnutzer und 75 Prozent der Gehfähigen trifft es mindestens einmal im Jahr: Sie stürzen. Einige kommen mit dem Schrecken davon, einige ziehen sich jedoch auch körperliche Verletzungen zu. Aber in fast jedem Fall scheint der Sturz innerlich etwas mit ihnen zu machen: Er kann Unsicherheiten oder Sturzangst wecken – und so die Betroffenen langfristig ausbremsen.

Harninkontinenz: Formen, Ausprägung, Ursachen
Der ungewollte, unkontrollierte Abgang von Urin, die Harninkontinenz, ist vermutlich für die meisten Menschen mit Querschnittlähmung ein (unangenehmes) Thema. Die Harninkontinenz kann man auf verschiedenen Wegen beschreiben, unter anderem abhängig von der Ursache oder quantitativ anhand der verlorenen Urinmenge.



