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Sturzangst und Sturzprävention bei Querschnittlähmung
Etwa 70 Prozent der querschnittgelähmten Rollstuhlnutzer und 75 Prozent der Gehfähigen trifft es mindestens einmal im Jahr: Sie stürzen. Einige kommen mit dem Schrecken davon, einige ziehen sich jedoch auch körperliche Verletzungen zu. Aber in fast jedem Fall scheint der Sturz innerlich etwas mit ihnen zu machen: Er kann Unsicherheiten oder Sturzangst wecken – und so die Betroffenen langfristig ausbremsen.

Medikamente vor Hitze schützen
Medikamente sollten vor Hitze geschützt werden, da sie sonst u.U. ihre Wirksamkeit und Dosiergenauigkeit verändert. Deshalb gehören sie im Sommer am besten an einen kühlen, aber nicht zu kalten Ort. Menschen mit Querschnittlähmung sollten dies vor allem dann beachten, wenn sie mit Zäpfchen abführen, aber auch andere Medikamente können betroffen sein.

Bei Hitze: unter Umständen Anpassung der Medikamenten-Dosierung ratsam
Die heißen Tage häufen sich – und noch ist kein Ende des Sommers in Sicht. Was nur wenigen bewusst sein dürfte: Länger anhaltende hohe Temperaturen können Auswirkungen auf die optimale Dosierung von Medikamenten haben. Expertinnen und Experten raten dazu, während einer Hitzewelle unter Umständen die Dosis einiger Präparate anzupassen oder Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen. In der sogenannten „Heidelberger Hitze-Tabelle“ finden sich Medikamente, die auch viele Menschen mit Querschnittlähmung einnehmen.





