Appell zu mehr Mut beim Thema Diversität im Metaversum mit Avataren im Rollstuhl

Appell zu mehr Mut beim Thema Diversität im Metaversum mit Avataren im Rollstuhl

Eine Studie der Universität Stuttgart, der California State University at Fullerton und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme kommt zu dem Schluss, dass es durchaus positive Aspekte gibt, wenn im Metaversum der Avatar die eigene Behinderung repräsentiert. Das Metaversum sei nicht nur eine technische Plattform, sondern eine der sozialen Interaktion.

Wie geht es nach dem Studium weiter? Promovieren mit Behinderung

Wie geht es nach dem Studium weiter? Promovieren mit Behinderung

Wer mit Behinderung studiert, hat vermutlich bereits an der Hochschule Barrieren erlebt. Viele sind deshalb unsicher, ob sie promovieren wollen/können. Für sie ist das Projekt PROMI gedacht. PROMI ist eine Informationsplattform und ein Netzwerk für Fragen und Austausch zum Promovieren mit Behinderung.

Behindertengerechter Umbau: Wer zahlt was?

Behindertengerechter Umbau: Wer zahlt was?

Nach einem lebensverändernden Ereignis ist es oft erforderlich, das Wohnumfeld, die Wohnung oder das Haus entsprechend umzubauen Es gibt verschiedene Kostenträger, welche für diese Kosten aufkommen. Dies können je nach Voraussetzungen die Pflegeversicherung, die Deutsche Rentenversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, das jeweilige Inklusionsamt des zuständigen Bundeslandes oder die zuständige Berufsgenossenschaft sein.

Rollstuhlfahrer erhält nach Verkehrsunfall Schmerzensgeld

Rollstuhlfahrer erhält nach Verkehrsunfall Schmerzensgeld

Das Landgericht Freiburg hat in einem Urteil vom 06.12.2024 (Az. 5 O 351/19 externer Link) einem an der Glasknochenkrankheit erkrankten Mann aufgrund eines Verkehrsunfalls ein Schmerzensgeld i.H.v. 20.000 € zugesprochen. Dieser hatte von seinem Unfallgegner 550.000 € an Schmerzensgeld verlangt. 

Urteil: Vermieter muss Zustimmung zum Bau einer Rampe erteilen

Urteil: Vermieter muss Zustimmung zum Bau einer Rampe erteilen

Das Landgericht Berlin II hat eine Wohnungsbaugesellschaft zur Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 11.000 € wegen einer Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verurteilt. Die Vermieterin habe den Mieter wegen seiner Behinderung diskriminiert, indem sie den Bau einer Rampe verhinderte.

Umfrage zur Hilfsmittelversorgung: „Zuerst wird alles abgelehnt“

Umfrage zur Hilfsmittelversorgung: „Zuerst wird alles abgelehnt“

Eine Umfrage der Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten e. V. (FGQ) und der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT) zur Hilfsmittelversorgung liefert alarmierende Ergebnisse: 97,7 Prozent der Befragten* vertrauen zwar ihren Versorgern, sind insgesamt aber unzufrieden mit ihrer Hilfsmittelversorgung; 93 Prozent haben schon eine Ablehnung ihrer Krankenkasse erhalten.

Eine Schwerbehinderung hat oft gravierende Folgen für den weiteren Erwerbsverlauf

Eine Schwerbehinderung hat oft gravierende Folgen für den weiteren Erwerbsverlauf

Fünf Jahre nach dem Eintreten einer Schwerbehinderung haben die betroffenen Personen eine etwa 16 Prozentpunkte niedrigere Wahrscheinlichkeit, erwerbstätig zu sein als ähnliche Personen, die nicht schwerbehindert wurden. Neben denjenigen, die den Arbeitsmarkt verlassen, wechseln viele Personen nach dem Eintreten einer Schwerbehinderung in Teilzeit oder in Tätigkeiten, die körperlich und psychisch weniger belastend sind. Das zeigt eine 2024 veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Leben mit Querschnittlähmung: Mit Crowdfunding das Nötigste oder Herzenswunsch finanzieren

Leben mit Querschnittlähmung: Mit Crowdfunding das Nötigste oder Herzenswunsch finanzieren

Zahlreiche Menschen mit Querschnittlähmung oder ihre Angehörigen setzen auf Crowdfunding. Häufig versuchen sie, sich mit der Schwarmfinanzierung via Internet einen Herzenswunsch zu erfüllen – oder schlichtweg ihre Lebenssituation in Form neuer Hilfsmittel zu verbessern. Auch Start-ups nutzen die Prinzipien des Crowdfundings, wenn sie zum Beispiel ein neues Hilfsmittel auf den Markt bringen wollen.