Jürgen Winkler: Mein Leben in Bewegung

Jürgen Winkler: Mein Leben in Bewegung

Jürgen Winkler ist Kundenberater, Dozent, in der Kommunalpolitik tätig und begeisterter Sportler (siehe: Das TetraTeam- Mehr als nur ein Handbike Team). Außerdem ist er seit einem Badeunfall 2003 Tetraplegiker. Im Folgenden spricht er über Optimismus, Training und Motivation.

Leben mit Querschnittlähmung: Mit Tetraplegie zurück ans DJ-Pult

Leben mit Querschnittlähmung: Mit Tetraplegie zurück ans DJ-Pult

Einer der ersten Gedanken, als er auf der Intensivstation aufwacht: „Sch…, Freitag ist´s. Jetzt müsste ich eigentlich im Club auflegen“, so wie an unzähligen Wochenenden vor diesem Freitag. Am DJ-Pult stehen, die Leute mit seiner Musik in Bewegung bringen, das war sein Leben. Nun liegt Mario bewegungsunfähig im Intensivbett. Badeunfall. Tetraplegie. Sein Leben wurde „komplett umgekrempelt“ - aber DJ ist er geblieben. Auch, weil er von Anfang an die Möglichkeiten der digitalen Welt genutzt hat.

Leben mit Querschnittlähmung: “Mein Plan, wenn ein Notfall eintritt.”

Leben mit Querschnittlähmung: “Mein Plan, wenn ein Notfall eintritt.”

Felix Esser ist seit 2013 Tetraplegiker mit Lähmungshöhe C6. In seinem Alltag unterstützen ihn persönliche Assistenten. Dies funktionierte recht gut, doch dann hatte Esser drei Jahre nach Eintritt seiner Querschnittlähmung eine Hirnblutung – eine dramatische Situation in der niemand genau wusste, was zu tun war. Mit welchen Strategien er sich auf künftige Notfälle vorbereitet, erklärt Esser mit einprägsamen Worten.

Leben mit Querschnittlähmung: „Türen schließen sich, Türen öffnen sich“

Leben mit Querschnittlähmung: „Türen schließen sich, Türen öffnen sich“

Aktive Teilhabe ist für Thorsten Ely kein Fernziel, sondern (Berufs-)Alltag. Der querschnittgelähmte Sportwissenschaftler wechselte vor drei Jahren zu einem Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), das Menschen mit Behinderungen in die Arbeit im gemeinnützigen Sport integriert. „Auch außerhalb des Sports bräuchten wir als Anschubhilfe für die Inklusion mehr solcher geförderten Maßnahmen“, findet er. „Damit kann man zunächst für sich selbst, in der Konsequenz aber auch für die gesamte Gesellschaft unglaublich viel erreichen.“