
Reise & Freizeit


Andreas Pröve über das Weltenbummeln im Rollstuhl
Andreas Pröve kommt viel herum in der Welt. In Indien ist er gewesen, in Myanmar und dem Nahen Osten. 2018 ging die Reise nach China (siehe: Gegen den Strom). Auf Der-Querschnitt.de spricht der Weltenbummler über sein Fernweh, seinen aufgemotzten Rollstuhl und über die drei Dinge, die für ihn auf Reisen unentbehrlich sind.

Zelt für Rollstuhlfahrer: Auf- und Abbau allein möglich, transferfreundliche Bodenhöhe
Wie sollte ein Zelt konstruiert sein, das Rollstuhlfahrer bequem und allein nutzen können? Die Vorgabe lautet: Aufbau und Abbau funktionieren vom Rollstuhl aus, und der Ein- und Ausstieg ist ohne wacklige Kletter-/Hängepartie oder Auf-dem-Boden-Robben möglich. Das österreichische Start-up CampingScout hat dafür eine Lösung gefunden. Es bietet ein Klapp-Zelt an, das speziell für Rollstuhlnutzer konzipiert wurde.

Weihnachtsmärkte: Nicht immer gibt es zum Budenzauber auch Barrierefreiheit
Bunte Büdchen voller Lichterketten, Tannengrün und künstlichem Schnee, dampfender Kakao in saisonalen Tassen und Klänge im Ohr, die daran erinnern, dass früher mal richtiger Schnee vom Himmel rieselte. Die Weihnachtszeit wäre nix ohne ihre Weihnachtsmärkte. Aber: Getränkeausschank und Glasengelchen wollen erst einmal im Rollstuhl erreicht werden…

Barrierefreiheit bei Bahnreisen: Was Fahrgäste in Europa heute wissen sollten
Über 80 Millionen Menschen in der EU leben mit einer dauerhaften Beeinträchtigung oder eingeschränkter Mobilität. Barrierefreies Bahnfahren erleichtert ihnen und vielen anderen Fahrgästen das Reisen in der EU. In der Realität bleiben barrierefreie Bahnreisen über Grenzen hinweg aufgrund unterschiedlicher nationaler Regelungen jedoch oft eine Herausforderung. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland erklärt, welche Rechte gelten – und welche Verbesserungen geplant sind.

Geocaching – Schnitzeljagd mit Rollstuhl
Was früher Landkarte und Kompass waren, sind heute das Smartphone oder GPS-Gerät und ein Code. Mit ihrer Hilfe begeben sich Geocacher auf Schatzsuche. Was sie mitten in der Stadt oder auf weiter Flur entdecken, ist vor allem das Glück des Suchens und Findens, denn der Schatz hat in der Regel rein ideellen Wert. Geocaching ist auch mit dem Rollstuhl möglich, einige Routen sind als barrierefrei oder rollstuhltauglich ausgewiesen. Hier gilt: Gut vorbereiten, denn „Rollstuhltauglichkeit\" ist oft Auslegungssache.

Leben mit Querschnittlähmung: David Kosche liebt die Natur – und will sie für möglichst viele zugänglich machen
Paraplegiker David Kosche glaubt an die Heilkraft der Natur. Nicht in Form von Pillen oder Tinkturen, sondern in ihrer Eigenschaft als frei verfügbares Outdoor-Therapiezentrum: „Es ist egal, ob du eine Zehn-Kilometer-Tour mit dem Handbike machst, oder mit dem E-Rolli zehn Meter durch den Park rollst – Hauptsache, du bist draußen!“


