Bewilligung von teuren Hilfsmitteln: richtig argumentieren

Bewilligung von teuren Hilfsmitteln: richtig argumentieren

Die Bewilligung teurer medizinischer Hilfsmittel ist ein Dauerbrenner im Verhältnis zwischen querschnittgelähmten Menschen und Kostenträgern. Der-Querschnitt.de hat mit Julian Jakobsmeier, Fachanwalt für Medizinrecht, über die Hürden bei der Genehmigung von Roboterarmen gesprochen. Einerseits ein Thema, das relativ wenige Menschen mit Querschnittlähmung betrifft.  Andererseits aber auch ein Thema, das Mechanismen in der Bewilligungspraktik aufzeigt – und Möglichkeiten, ihnen entgegenzuwirken.

Zur Kostenübernahme von Exoskeletten und Roboterarmen

Zur Kostenübernahme von Exoskeletten und Roboterarmen

Durch die weitreichende Verbreitung der Robotik im Alltag ist die Kostenübernahme mittlerweile auch bei Alltagshilfsmitteln angekommen. Wie bei allen technischen Innovationen stellt sich auch hier wieder die Frage, inwieweit Kostenträger dazu verpflichtet sind, ihre Versicherten mit diesen Hilfsmitteln ausstatten zu müssen.

Hilfsmittel-Versorgung: Jeder Fünfte hat Mehrkosten – Einspruch kann sich lohnen

Hilfsmittel-Versorgung: Jeder Fünfte hat Mehrkosten – Einspruch kann sich lohnen

Die Anschaffung von Hilfsmitteln kann ins Geld gehen. Zum einen müssen gesetzlich Versicherte sich in Form einer Zuzahlung an den Kosten beteiligen, zum anderen können unter Umständen sog. Mehrkosten anfallen. Letzteres betraf im Jahr 2019 rund 20 Prozent aller gesetzlich Versicherten, wie der aktuelle Mehrkostenbericht aufschlüsselt.

Intensivpflegegesetz geändert und beschlossen: Beatmungspatienten können weiter zu Hause leben

Intensivpflegegesetz geändert und beschlossen: Beatmungspatienten können weiter zu Hause leben

Das Intensivpflegegesetz (GKV-IPReG) wurde vom Parlament verabschiedet. Bis zuletzt gab es laute Kritik: Menschen mit Bedarf an Intensivpflege fürchteten, zu einem Leben im Heim gezwungen zu werden. Der entsprechende Passus wurde im letzten Moment geändert. Nun sind die Krankenkassen dazu verpflichtet, berechtigte Wünsche der Versicherten zum Ort der Leistungserbringung zu respektieren.

Medizinische Fußpflege:  Auch für Menschen mit Querschnittlähmung auf Rezept

Medizinische Fußpflege: Auch für Menschen mit Querschnittlähmung auf Rezept

Medizinische Fußpflege als Kassenleistung – das soll künftig auch für Menschen mit Querschnittlähmung möglich sein. Wenn Haut und Zehennägel ähnlich geschädigt sind wie bei Menschen mit diabetischem Fußsyndrom, können entsprechende podologische Therapien zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden.

Den Schwerbehindertenausweis beantragen

Den Schwerbehindertenausweis beantragen

In Deutschland wird ein Schwerbehindertenausweis ab einem festgestellten Grad der Behinderung (GdB) von wenigstens 50 ausgestellt. Beim Beantragen eines Schwerbehindertenausweises gibt es ein paar Punkte zu beachten.