Meine Querschnittlähmung und ich: Verwundert am Bahnhof

Meine Querschnittlähmung und ich: Verwundert am Bahnhof

Ich hatte in der Schule einen echt schrägen Kunstlehrer. Er lief auch im Winter in Leinenkutten, Sandalen (und Socken) herum und hatte einen Bart, in dem man ein Hühnchen hätte verstecken können. Ich mochte ihn nicht sehr, weil ich in Kunst eher minusbegabt war und er mich das wissen ließ. Um so angenehmer war eine Begegnung mit einem Modezwilling von ihm, den ich neulich am Bahnhof traf.

Inklusion im Sport: Klingt nach Parole, ist aber wichtig

Inklusion im Sport: Klingt nach Parole, ist aber wichtig

Weshalb tauchen eigentlich bei den Paralympics so selten afrikanische Sportler im Medaillen-Spiegel auf? Diese Frage wurde mir aufgedrängt, als ich eigentlich darüber jammern wollte, dass in den Niederlanden Sportler mit Behinderung so viel besser gefördert werden als hierzulande.

Meine Querschnittlähmung und ich: 36 Grad und es wird noch heißer…

Meine Querschnittlähmung und ich: 36 Grad und es wird noch heißer…

Als Tetraplegiker ist mir tendenziell eigentlich immer zu kalt. Deshalb sollte man meinen, dass ich mich freue, wenn die Tage saharamäßig und die Nächte tropisch sind. Tu ich aber nicht. Denn mit steigenden Temperaturen, steigt für mich auch die Gefahr einer Überhitzung. Trotzdem fällt es mir schwer, Vernunft anzunehmen….

Meine Querschnittlähmung und ich: Der Kampf um die ersten Impf-Plätze

Meine Querschnittlähmung und ich: Der Kampf um die ersten Impf-Plätze

Natürlich geht es um Corona. Im speziellen Falle um die Frage: Wer darf zuerst? Da scheint sich bei einigen Menschen ohne Behinderung der Eindruck festgesetzt zu haben, dass alle Menschen mit Behinderung fordern, sofort geimpft zu werden. Und sie seufzen grollend: „Ja, ja, immer schreien sie nach völliger Gleichbehandlung, aber wenn es ums Warten geht, wollen sie plötzlich Sonderrechte!“

Meine Querschnittlähmung und ich: „Von Verschwörungstheoretikern und Risikogruppen“

Meine Querschnittlähmung und ich: „Von Verschwörungstheoretikern und Risikogruppen“

„Aluhut statt Maske“ – so war die Kolumne betitelt, die ich kürzlich im PARAplegiker las. Und nicht genau wusste, ob ich nun lachen oder mich wundern sollte. Weil ich Alu überwiegend dafür verwende, meinen Grillkäse einzupacken, und irgendwie Mitglied der Risikogruppe bin (ich mein: Wer ist das nicht?) trete ich heute meinen Autorenplatz ab und machen den Platz frei für besagte Kolumne.

Meine Querschnittlähmung und ich: Über das Leben in aufregenden Zeiten

Meine Querschnittlähmung und ich: Über das Leben in aufregenden Zeiten

Wie schütze ich mich als Tetraplegiker vor der aktuell grassierenden Pandemie? Wie gehe ich damit um, dass ich (und viele meiner Freunde) – nicht anonyme Fremde – die „Risikogruppe“ sind? Und ist es okay Angst zu haben, obwohl große Jungs der Gefahr doch eigentlich ins Gesicht lachen sollten?

Meine Querschnittlähmung und ich: Und mein Baby

Meine Querschnittlähmung und ich: Und mein Baby

Ich bin querschnittgelähmt, Sie erinnern sich? Trotzdem war der Eintritt dieser Querschnittlähmung nicht die größte und auch nicht die beängstigendste Veränderung in meinem Leben. Die größte und die beängstigendste (und natürlich auch die fantastischste) Veränderung in meinem Leben war es, Vater zu werden.

Meine Querschnittlähmung und ich: Wenn es kalt und dunkel ist

Meine Querschnittlähmung und ich: Wenn es kalt und dunkel ist

In den ersten beiden Monaten des Jahres gibt es Tage, da liegen Dunkelheit und Kälte wie ein großer, schwarzer (und müffelnder) Hund auf meinem Schoß und machen mich quasi handlungsunfähig. Da ich schon weiß, dass ich ein potentielles Opfer depressiver Verstimmungen sein kann, bin ich dieses Jahr entsprechend vorbereitet.