Leben und Lieben mit Querschnittlähmung

Leben und Lieben mit Querschnittlähmung

Die Redaktion hat sich auf die Suche nach der großen Liebe gemacht. Was erzählen Paare, bei denen ein Partner querschnittgelähmt ist? Was ist ihr Rezept für eine funktionierende Beziehung, die alles sein soll, nur keine „Pflege-Beziehung“? Und wie stellt man das überhaupt an, mit einer Querschnittlähmung die Liebe und den richtigen Partner oder die richtige Partnerin zu finden? Herausgekommen ist eine Link-Sammlung mit Tipps, Statements und Einblicken in das harte, echte und hach! so romantische Leben.

Leben mit inkompletter Tetraplegie: Ihre Blasinstrumente lassen Brigitte Sensenschmidt die chronischen Schmerzen vergessen

Leben mit inkompletter Tetraplegie: Ihre Blasinstrumente lassen Brigitte Sensenschmidt die chronischen Schmerzen vergessen

„Musik, vor allem die Blasinstrumente, waren immer mein Hobby“, sagt Brigitte Sensenschmidt. Seit einem Glatteis-Unfall vor fünf Jahren lebt sie mit inkompletter Tetraplegie. Die Folge: „Die Hände sind nicht mehr das, was sie mal waren. Und auch die Lungenfunktion ist nicht mehr so toll“. Eigentlich denkbar schlechte Voraussetzungen für eine Frau, die Blasinstrumente liebt. Außer, sie hat die richtigen Instrumente. Und die hat Brigitte Sensenschmidt.

Leben mit Querschnittlähmung: „Was man gibt, bekommt man zurück.“

Leben mit Querschnittlähmung: „Was man gibt, bekommt man zurück.“

Gabor Schneider ist seit einem Badeunfall 2010 querschnittgelähmt. Die Lähmungshöhe von C 4/5 bedeutet für ihn eine erhebliche Einschränkung im Alltag. Im Hinblick auf seine Lebensqualität nennt der 41-Jährige drei entscheidende Faktoren: die Psychotherapie, das Kolostoma und die Entscheidung kein Arschloch zu sein.

Verantwortung gegenüber der Querschnittlähmung und gegenüber der Assistenz

Verantwortung gegenüber der Querschnittlähmung und gegenüber der Assistenz

„Man hat ja eine gewisse Verantwortung – gegenüber der Querschnittlähmung und dem eigenen Körper, aber auch gegenüber seiner Assistenz“. Mit diesem einen Satz fasst Vincent Kast zusammen, was ein Leben mit Tetraplegie eben auch ist: Ein durchgeplantes, ein getaktetes Leben. Dieses Hangeln zwischen Selbstfürsorge, Verpflichtungen und Plänen kennt auch Tetraplegikerin Jana Sohm sehr gut.

Treppen? Toiletten? Tische? Die innere Checkliste von Menschen mit Querschnittlähmung, die spontan ausgehen wollen

Treppen? Toiletten? Tische? Die innere Checkliste von Menschen mit Querschnittlähmung, die spontan ausgehen wollen

„Wollen wir in das neue Café gehen? Das sieht so cool aus!“. Hmmm. Welchen Dominoeffekt im Kopf so eine nett gemeinte Einladung bei Menschen, die im Rollstuhl unterwegs sind, auslöst, darüber erzählt die Bloggerin Svenja Gluth in einem Video. „Diese Freude mit angezogener Handbremse, die kennen wir zu gut!“, sagen Jana Sohm und Vincent Kast. Beide vermissen manchmal die Spontanität in ihrem Leben. Denn wegen ihrer Tetraplegie müssen sie erst planen und abchecken – und erst danach können sie sich auf die Verabredung freuen. Oder auch nicht.

Handbuch für Sexualhilfsmittel für Menschen mit Querschnittlähmung

Handbuch für Sexualhilfsmittel für Menschen mit Querschnittlähmung

Unter der Zusammenarbeit von Mitarbeitern der University of British Columbia und des Strong Rehabilitation Center ICORD entstand der Ratgeber „pleasurable: sexual device manual for people with disability“. In der 40 Seiten umfassenden Publikation werden nicht nur Sexualhilfsmittel für Menschen mit Querschnittlähmung vorgestellt.