Inklusion in Kinder- und Jugendsendungen: Fünf Charaktere im Rollstuhl

Inklusion in Kinder- und Jugendsendungen: Fünf Charaktere im Rollstuhl

Nirgendwo funktionieren Inklusion und Integration besser als in Schulen und Kindergärten. Vielleicht weil Kinder noch keine Vorurteile kennen. Oder Vergleiche ziehen, bei denen alle, die nicht so sind wie sie selbst, bemitleidet werden müssen. Kinder- und Jugendsendungen liefern dabei gute Beispiele.

Leben mit Querschnittlähmung: “Mein Plan, wenn ein Notfall eintritt.”

Leben mit Querschnittlähmung: “Mein Plan, wenn ein Notfall eintritt.”

Felix Esser ist seit 2013 Tetraplegiker mit Lähmungshöhe C6. In seinem Alltag unterstützen ihn persönliche Assistenten. Dies funktionierte recht gut, doch dann hatte Esser drei Jahre nach Eintritt seiner Querschnittlähmung eine Hirnblutung – eine dramatische Situation in der niemand genau wusste, was zu tun war. Mit welchen Strategien er sich auf künftige Notfälle vorbereitet, erklärt Esser mit einprägsamen Worten.

Gesehen: Don’t worry, weglaufen geht nicht

Gesehen: Don’t worry, weglaufen geht nicht

„Don’t worry, weglaufen geht nicht” ist der Titel eines Filmes über den querschnittgelähmten amerikanischen Cartoonisten John Callahan. Die Mischung aus Komödie und Drama überrascht mit Tiefgang und Detailverliebtheit.

Leben mit Querschnittlähmung: „Türen schließen sich, Türen öffnen sich“

Leben mit Querschnittlähmung: „Türen schließen sich, Türen öffnen sich“

Aktive Teilhabe ist für Thorsten Ely kein Fernziel, sondern (Berufs-)Alltag. Der querschnittgelähmte Sportwissenschaftler wechselte vor drei Jahren zu einem Projekt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), das Menschen mit Behinderungen in die Arbeit im gemeinnützigen Sport integriert. „Auch außerhalb des Sports bräuchten wir als Anschubhilfe für die Inklusion mehr solcher geförderten Maßnahmen“, findet er. „Damit kann man zunächst für sich selbst, in der Konsequenz aber auch für die gesamte Gesellschaft unglaublich viel erreichen.“