
Blase


Harninkontinenz: Formen, Ausprägung, Ursachen
Der ungewollte, unkontrollierte Abgang von Urin, die Harninkontinenz, ist vermutlich für die meisten Menschen mit Querschnittlähmung ein (unangenehmes) Thema. Die Harninkontinenz kann man auf verschiedenen Wegen beschreiben, unter anderem abhängig von der Ursache oder quantitativ anhand der verlorenen Urinmenge.

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption
Menschen mit einer hohen Querschnittlähmung (oberhalb T10) oder Tetraplegie entwickeln meist eine bestimmte Blasenfunktionsstörung: die Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie. Der Blasenmuskel (Detrusor) zieht sich unkontrolliert zusammen, während der Schließmuskel (Sphinkter) sich nicht richtig öffnet. Ist Katheterisieren nicht möglich, kann man die Blase unter anderem mit einer Reflexentleerung entleeren. In den meisten Fällen muss dazu entweder der Schließmuskel (Sphinkterotomie) eingeschnitten oder ein Harnröhren-Stent gesetzt werden. Ein Vergleich.

Querschnittlähmung: „Botox“-Behandlung bei Funktionsstörungen der Blase
Injektionen mit Botulinumtoxin – vielen vermutlich eher als „Botox“ bekannt - gelten als probate Therapie bei neurologisch bedingen Blasenfunktionsstörungen. Vielen Menschen mit Querschnittlähmung gibt die Botox-Behandlung der Blase ein großes Stück Lebensqualität zurück. Und sie kann helfen, lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden.

Harnwegsinfektionen bei Querschnittlähmung: erkennen – behandeln – vorbeugen
Harnwegsinfektionen sind eine der häufigsten Komplikationen bei Querschnittlähmungen. Sie sollten nicht als nahezu unvermeidbare Begleiterscheinung hingenommen, sondern bestmöglich begrenzt werden. Bei Harnwegsinfektionen bei Querschnittlähmung gibt es intervenierende, aber auch vorbeugende Maßnahmen.




