Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption

Menschen mit einer hohen Querschnittlähmung (oberhalb T10) oder Tetraplegie entwickeln meist eine bestimmte Blasenfunktionsstörung: die Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie. Der Blasenmuskel (Detrusor) zieht sich unkontrolliert zusammen, während der Schließmuskel (Sphinkter) sich nicht richtig öffnet. Ist Katheterisieren nicht möglich, kann man die Blase unter anderem mit einer Reflexentleerung entleeren. In den meisten Fällen muss dazu entweder der Schließmuskel (Sphinkterotomie) eingeschnitten oder ein Harnröhren-Stent gesetzt werden. Ein Vergleich.

Querschnittlähmung: „Botox“-Behandlung bei Funktionsstörungen der Blase

Querschnittlähmung: „Botox“-Behandlung bei Funktionsstörungen der Blase

Injektionen mit Botulinumtoxin – vielen vermutlich eher als „Botox“ bekannt - gelten als probate Therapie bei neurologisch bedingen Blasenfunktionsstörungen. Vielen Menschen mit Querschnittlähmung gibt die Botox-Behandlung der Blase ein großes Stück Lebensqualität zurück. Und sie kann helfen, lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden.

So funktioniert die Urinausscheidung

So funktioniert die Urinausscheidung

Die ableitenden Harnwege sorgen im menschlichen Körper dafür, dass aufgenommene Flüssigkeiten wieder ausgeschieden werden können. Bei Querschnittlähmung kann die Blasenfunktion gestört und die Gesundheit von Harnblase und Nieren gefährdet sein. 

Tees bei Blasenproblemen

Tees bei Blasenproblemen

Harnwegsinfektionen gehören für viele Menschen mit Querschnittlähmung leider fast schon zum Alltag. Es gibt aber Methoden, mit denen den wiederkehrenden Entzündungen begegnet werden kann - u. a. auch verschiedene Teesorten.

Studie zu wiederkehrenden Blasenentzündungen: Viel trinken hilft viel!

Studie zu wiederkehrenden Blasenentzündungen: Viel trinken hilft viel!

Trinken nicht vergessen! Querschnittgelähmte bekommen diesen Tipp vermutlich besonders oft zu hören, denn Harnwegsinfekte zählen bei ihnen zu den häufigsten Komplikationen. Nun hat erstmals eine randomisierte, klinische Studie nachgewiesen: Wer ausreichend trinkt, senkt tatsächlich signifikant sein Risiko, an einer Blasenentzündung zu erkranken.