Harnsteine: Bei Querschnittlähmung erhöhtes Risiko und atypische Alarmzeichen 

Harnsteine: Bei Querschnittlähmung erhöhtes Risiko und atypische Alarmzeichen 

Querschnittgelähmte Menschen haben ein erhöhtes Risiko, Harnsteine zu entwickeln. Diese können in den Nieren, den Harnleitern, der Blase oder in seltenen Fällen auch in der Harnröhre auftreten. Bei Menschen mit Querschnittlähmung können sich die Symptome, die auf Harnsteine hinweisen, von denen bei Menschen ohne entsprechende Sensibilitätsstörung unterscheiden. 

Masturbation: „Eigentherapie“ zur Verbesserung der Blasenfunktion und Spastik? 

Masturbation: „Eigentherapie“ zur Verbesserung der Blasenfunktion und Spastik? 

Kann die Masturbation helfen, Beschwerden im Unterleib – etwa Anzeichen einer beginnenden Blasenentzündung – abzuwenden? Der Tetraplegiker Laurent Bourdin ist davon überzeugt: „Das hört sich vielleicht verrückt an, aber ich spreche aus eigener Erfahrung.“ So abwegig, wie Bourdin meint, ist seine auf den Höhepunkt ausgerichtete Eigentherapie jedoch nicht.

Harninkontinenz: Formen, Ausprägung, Ursachen

Harninkontinenz: Formen, Ausprägung, Ursachen

Der ungewollte, unkontrollierte Abgang von Urin, die Harninkontinenz, ist vermutlich für die meisten Menschen mit Querschnittlähmung ein (unangenehmes) Thema. Die Harninkontinenz kann man auf verschiedenen Wegen beschreiben, unter anderem abhängig von der Ursache oder quantitativ anhand der verlorenen Urinmenge.

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption

Menschen mit einer hohen Querschnittlähmung (oberhalb T10) oder Tetraplegie entwickeln meist eine bestimmte Blasenfunktionsstörung: die Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie. Der Blasenmuskel (Detrusor) zieht sich unkontrolliert zusammen, während der Schließmuskel (Sphinkter) sich nicht richtig öffnet. Ist Katheterisieren nicht möglich, kann man die Blase unter anderem mit einer Reflexentleerung entleeren. In den meisten Fällen muss dazu entweder der Schließmuskel (Sphinkterotomie) eingeschnitten oder ein Harnröhren-Stent gesetzt werden. Ein Vergleich.

Querschnittlähmung: „Botox“-Behandlung bei Funktionsstörungen der Blase

Querschnittlähmung: „Botox“-Behandlung bei Funktionsstörungen der Blase

Injektionen mit Botulinumtoxin – vielen vermutlich eher als „Botox“ bekannt - gelten als probate Therapie bei neurologisch bedingen Blasenfunktionsstörungen. Vielen Menschen mit Querschnittlähmung gibt die Botox-Behandlung der Blase ein großes Stück Lebensqualität zurück. Und sie kann helfen, lebensbedrohliche Komplikationen zu vermeiden.