Jeder hat das Recht, anhaltende Uneinigkeiten in Fragen nach dem Sozialgesetz in Form einer Klage einem Sozialgericht zur Klärung zu übergeben. Das heißt nicht, dass man immer Recht bekommt. Durch das Verfahren werden die entscheidenden Aspekte aber noch einmal durch eine unbeteiligte Stelle beleuchtet.

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In Deutschland gibt es etwa zwei Millionen Rollatoren, obwohl erst 1990 die ersten Modelle in Deutschland verkauft worden waren. Gehstöcke oder -stützen hingegen gibt es schon weitaus länger und längst in allen Regenbogenfarben, sogar faltbar für die Reise. Als Hilfsmittel ermöglicht eine Gehhilfe Menschen mit inkompletter Querschnittlähmung eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft, indem sie die individuelle Mobilität gewährleistet und damit zu einer selbstständigen Lebensführung beiträgt.

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Selbstheilungskräfte wohnen allen Menschen inne. Die Maßnahmen der physikalischen Therapie können diese Selbstheilungsmechanismen unterstützen und die körpereigenen Ressourcen zur Genesung erhöhen. In der Rehabilitationsphase nach Eintritt der Querschnittlähmung wird die physikalische Therapie eingesetzt, um chirurgische, medikamentöse und psychotherapeutische Behandlungen sinnvoll zu ergänzen (Zäch/Koch, 2006).

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Bei den Hilfsmitteln zur Kontinenz wird prinzipiell unterschieden zwischen ableitenden und aufsaugenden Systemen (siehe auch Beitrag Aufsaugende Kontinenzhilfsmittel – Der-Querschnitt.de). Generell gilt es, dass eine Inkontinenz immer urologisch abgeklärt werden muss, da diese ev. durch medikamentöse oder therapeutische Behandlung in den Griff zu bekommen ist. Der Beitrag stellt im Folgenden einige ableitende Kontinenzhilfsmittel vor.

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Alltagsaktivitäten – Schreiben, Anziehen, Kochen, Essen, die persönliche Hygiene – Bewegungsabläufe, die vor Eintritt der Querschnittlähmung so selbstverständlich waren, dass man kaum einen Gedanken an sie verschwendet hat, werden mit der eingeschränkten Mobilität und Motorik zu neuen Herausforderungen. Mit Hilfe der Ergotherapie können sie bewältigt und die Reintegration in das soziale Umfeld und Selbstbestimmung gewährleistet werden (Barth, 2012).

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Für jeden Menschen, der permanent eine sitzende oder liegende Position einnimmt, oder jene, die beruflich oder privat mit der Pflege von Betroffenen betraut sind, sind Druckstellen und deren Behandlung bzw. Prophylaxe ein wesentliches Thema. Trotzdem kommt es in Deutschland jährlich zu über 400.000 Fällen von Dekubitus. Dekubitusratgeber für Betroffene und Pflegende wollen Abhilfe schaffen.

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Wie viele behindertengerechte Toiletten gibt es in Malmö? Wo finde ich ein barrierefreies Parkhaus in Cannes? Ich fahre mit dem Auto von Barcelona nach Berlin. Welche Parkplätze und Raststätten sind auf meiner Strecke mit geeigneten WCs ausgestattet? Und wenn ich durch die Tür rolle, will ich dann am liebsten sofort rückwärts wieder raus?

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In der deutschsprachigen Medienlandschaft gibt es eine Reihe von Magazinen, die die Belange von Querschnittgelähmten behandeln und informativ und unterhaltsam verschiedene Lebensbereiche beleuchten, die für Betroffene von Interesse sein können. Teilweise sind diese Medien themenspezifisch, z. B. mit dem Fokus Sport oder Integration, meist jedoch decken sie breite Themenfelder von Beruf bis Wohnen ab.

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Menschen mit einer Lähmungshöhe oberhalb von Th 6/ Th 7 sollten sich darüber im Klaren sein, dass eine Autonome Dysreflexie (AD) auftreten kann, wenn es z. B. zu Dehnung von Hohlorganen unterhalb der Lähmungshöhe kommt. Die Autonome Dysreflexie muss sofort behandelt werden, da sie anderenfalls zu Herz-, Hirnschlägen, Hirnblutungen und schlimmstenfalls zum Tod führen kann. Daher ist es wichtig über ihre Ursachen, Anzeichen und Symptome und Interventionsmöglichkeiten genauestens informiert zu sein.

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Kinesiotaping und Aku-Taping sind – zwar nicht wissenschaftlich wohl aber durch individuelle Erfahrungsberichte – belegte Verfahren aus der Schmerztherapie, bei denen elastische Bänder auf die Haut geklebt und dort bis zu zwei Wochen belassen werden, wo sie ihre schmerzlindernde und stoffwechselanregende Wirkung entfalten sollen.

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