ICF: Wichtiger Klassifizierungsfaktor bei Rehabilitation und Teilhabeplanung

ICF: Wichtiger Klassifizierungsfaktor bei Rehabilitation und Teilhabeplanung

Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (International Classification of Functioning, Disability and Health, ICF) beschreibt die Folgen von Krankheiten und Behinderungen in drei Bereichen: Körperfunktionen, Aktivitäten und Teilhabe. Für Menschen mit Querschnittlähmung und anderen Behinderungen ist die ICF daher ein wichtiger Bezugspunkt im Rehabilitationsprozess und bei der Bedarfsermittlung im Eingliederungshilferecht.

Schluckfunktionsstörungen bei Querschnittlähmung

Schluckfunktionsstörungen bei Querschnittlähmung

Die tägliche Nahrungsaufnahme ist einerseits lebensnotwendig, andererseits untrennbar verbunden mit Genuss und Lebensqualität. Mittelpunkt gesellschaftlicher Interaktion - ob privat oder in einem öffentlicheren Umfeld - ist oft ein gemeinsames Mahl. Eine Schluckstörung (Dysphagie) kann hier ein erhebliches Problem darstellen. Hinzu kommen die Risiken von u. a. Mangelernährung, Dehydrierung und der Aspiration von Nahrungsbestandteilen und/oder Speichel in die Atemwege. Mit verschiedenen Maßnahmen kann eine Dysphagie erfolgreich behandelt werden.