Junge Designer finden Lösungen für Probleme: Auch für Menschen mit Querschnittlähmung

Junge Designer finden Lösungen für Probleme: Auch für Menschen mit Querschnittlähmung

„Etwas entwerfen, das ein Problem löst.“ Dies ist das Motto des James Dyson Awards, dem internationalen Designer Preis für junge Talente. Unter den eingereichten Projekten waren auch in diesem Jahr Ideen, die für Menschen mit Querschnittlähmung interessant sein können, sollten sie es auf den Markt schaffen. Mit dabei: Ein Gerät zum Messen der Darmfüllung 40 Minuten bevor es zu einem (ungeplanten) Stuhlabgang kommt.

Peer-Beratung bei Querschnittlähmung in Indien: „Wir werden ständig gebraucht.“

Peer-Beratung bei Querschnittlähmung in Indien: „Wir werden ständig gebraucht.“

Vor über 40 Jahren erlitt der Inder Shivjeet Singh Raghav eine traumatische Querschnittlähmung. Das hielt ihn nicht davon ab, seinen weiteren Lebensweg erfolgreich zu beschreiten. Als Peer ist er Seminarleiter im Krankenhaus in Indien. Mit der Beratung von Frischverletzten und deren Angehörigen hat er aus der Not eine Tugend gemacht.

MyCiTi in Kapstadt: Kick-off für barrierefreie Mobilität in Afrika

MyCiTi in Kapstadt: Kick-off für barrierefreie Mobilität in Afrika

2010 war Südafrika nicht nur Gastgeber der ersten Fußball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent, sondern führte mit MyCiTi in Kapstadt auch das erste universell zugängliche öffentliche Verkehrsangebot ein. Die Idee hat sich aufgrund der damit verbundenen Vorteile für alle Menschen verbreitet.

Wheelchairs of Hope – Der 100 Dollar Rollstuhl

Wheelchairs of Hope – Der 100 Dollar Rollstuhl

Ein Rollstuhl für gerade mal 100 US$ (ca. 80 €); für Millionen von gehbehinderten Kindern könnte dies Mobilität, Unabhängigkeit und – vor allem – die Chance auf Bildung bedeuten. Das israelische Unternehmen Wheelchairs of Hope will dies möglich machen und setzt dabei auf 3D-Druck.

Manfred Sauer über die Rehabilitation in Stoke Mandeville 1963

Manfred Sauer über die Rehabilitation in Stoke Mandeville 1963

Vor 70 Jahren starben die meisten Menschen mit einer Querschnittlähmung ca. drei Monate nach Eintritt der Verletzung. Die Behandlungsmöglichkeiten bei der Therapie von Menschen mit Querschnittlähmung waren kaum entwickelt. Über Komplikationen wie Nierenprobleme und Druckstellen und deren Behandlung wussten Medizin und Pflege wenig; über entsprechende Prophylaxen noch weniger. Diese desolate Situation änderte sich dank des beispiellosen Einsatzes von Sir Ludwig Guttmann und seiner Einrichtung in Stoke Mandeville.