Fachbegriff: Spastik (auch: Spasmus, Spastizität)
(von griech. „spasmos“ = Krampf).
Erhöhte, willentlich nicht steuerbare Muskelspannung, begleitet von einer Übererregbarkeit der Reflexe, Folgeerscheinung einer Schädigung von Gehirn und/oder Rückenmark (siehe auch Beitrag: „Spastik als Folge einer Querschnittlähmung“).
Spastik geht in der Regel mit anderen Symptomen wie Muskelparese, Verlangsamung des Bewegungsablaufs, gesteigerten Muskeleigenreflexen, pathologisch enthemmten Synergismen und spastischer Dystonie einher. Zusammenfassend wird der Begriff „Spastische Bewegungsstörung („spastic movement disorder“, SMD) benutzt.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): S2k-Leitlinie Therapie des spastischen Syndroms, 2019