Für eigenen Bedarf entwickelt: Software für unkomplizierte Assistenzplanung

IT-Profi Josef Fleischmann macht Schluss mit kompliziert: Seine Software „Assistenz Connect“ erledigt die Assistenzplanung angeblich mit ein paar Mausklicks. Dienstpläne, Vertretungen oder die komplizierte Abrechnung von Nacht- und Feiertagszuschlägen lassen sich laut Fleischmann mit seiner Software effizient und stressfrei planen, beziehungsweise dokumentieren.

Die Assistenzplanung macht Fleischmann inzwischen sogar richtig Spaß.

Der 33-Jährige lebte selbst lange mit Assistenz im Arbeitgeber-Modell. (Siehe dazu auch: Persönliches Budget – Der-Querschnitt.de). Die eigenen nervigen Erfahrungen – nicht mit den Assistenten, sondern mit deren Verwaltung mit gängigen Tabellen-Programmen – haben ihn dazu inspiriert, eine eigene Lösung zu entwickeln. „Mir hat´s selber wehgetan. Ich habe die Dienstpläne und Abrechnungen, vermutlich wie die meisten, mit einer gängigen Tabellenkalkulationssoftware gemacht. Einmal einen Dienstplan erstellen – das geht ja. Aber problematisch wurde es, wenn sich der Dienstplan verändert hat. Dann schiebt man hin- und her. Und dann war immer die Frage: Stimmt das jetzt wirklich noch zu hundert Prozent? Außerdem hat man sich ganz schnell eine Tabelle zerschossen…“

„Irgendeine Lösung zusammengebastelt“

Fleischmann arbeitet selbst in der IT-Branche. Aber auch er als Fachmann hat bisher keine Software gefunden, die alles abbildet, was Menschen mit Persönlichem Budget brauchen, um ihr Arbeitgeber-Dasein einigermaßen unkompliziert zu managen. „Die meisten Menschen, die mit Assistenz leben, haben sich irgendeine Lösung zusammengebastelt, mit der sich ganz gut zurechtkommen“, sagt Fleischmann.

Das bietet „Assistenz Connect“

Er will ihnen aber mehr bieten. „Assistenz Connect“ deckt acht Punkte ab:

  • Schichtplanung: Hier lassen sich mit wenigen Klicks einfach und übersichtlich Arbeitspläne erstellen. Und auch flexibel wieder ändern.
  • Arbeitszeitberechnung: Dieses Tool berechnet automatisch die Arbeitsstunden, die die jeweiligen Assistenten geleistet haben. Inklusive Nacht-, Bereitschafts- und Feiertagszeiten.
  • Vertretungsplan: Fällt eine Assistenz unterwartet aus, kann man hier die Vertretungsdienste organisieren.
  • Status-Updates: Wer hat wie viel gearbeitet? Die Software hilft, den Überblick zu behalten.
  • Kalender-Synchronisation: Assistenten können ihre Dienstpläne nahtlos in ihre Kalender importieren.
  • Rollen- und Berechtigungssystem: Wer darf Dienstpläne ändern? Wer Urlaubszeiten eintragen? Das bestimmt der Software-Inhaber.
  • Teilen von Dienstplänen: Steht die kommende Woche, kann man mit einem Klick den Vorschlag mit allen Assistenten teilen und später finalisieren.
  • Lohnabrechnung: „Assistenz Connect“ ist keine Lohnbuchhaltungs-Software.

Aber man kann mit dem Programm dank der ohnehin bereits erfassten Daten (siehe: Arbeitszeitberechnung) die Lohnabrechnung schnell und unkompliziert vorbereiten. Dazu mein Fleischmann: „Das schwierige ist ja, dass man den Überblick behält, welche Zuschläge welcher Mitarbeiter bekommt. Wie viel hat er nachts oder an einem Feiertag gearbeitet? War er als Arbeitsassistenz oder mit anderer Vergütung als Nachtassistenz tätig?  Unsere Software kann man so konfigurieren, dass man am Ende genau sieht, wer wie viele Stunden gearbeitet hat – und welche Zuschläge ihm zustehen.“

Für eigenen Bedarf entwickelt

Auf der Homepage des Anbieters steht, sinnvollerweise im Präsens: „Assistenz Connect ist eine Software, die von Menschen entwickelt wird, die genau wissen, worauf es ankommt. Eine Software, die ursprünglich für den eigenen Bedarf entwickelt wurde und sich im täglichen Einsatz bewährt hat. Unser Team lebt mit den Herausforderungen, die die Organisation der persönlichen Assistenz mit sich bringt, und nutzt Assistenz Connect selbst jeden Tag.“

Eines ist Fleischmann ganz besonders wichtig: Er will, dass Nutzer seiner Software einen Ansprechpartner haben. Antworten wie „Gibt’s nicht, geht nicht.“  will er in Zusammenhang mit seinem Produkt nie geben müssen. „Wir Personen, die mit einer Einschränkung leben, sind ohnehin gewohnt, mit Kompromissen zu leben. Deshalb freue ich mich wirklich, dass es im letzten Jahr vorwärts ging. Das macht mir Spaß und den Anwendern auch!“

Individuelle Anpassungen

Der IT-Spezialist freut sich „total über Anregungen, wie die Software noch verbessert werden könnte.“ Nutzer können sagen, was ihnen fehlt. „Dann bessern wir nach. 99 Prozent der Fälle, in denen jemand was angepasst haben möchte, sind sinnvoll. Dann machen wir das in der Software so, dass es für alle verfügbar ist. Und dann kann jeder entscheiden, wie er es haben will: Links herum oder rechts herum.“

Die Software lebt und wächst. „Wir haben das Programm ein Jahr lang für mich selber entwickelt. Im Januar 2025 sind wir auf dann andere Assistenznehmer und -organisationen zugegangen, haben Feedback eingeholt. Da waren viele Dinge, die noch nicht drin waren. Dann haben wir das dazu gebaut.“ Und jetzt ist die Zeit gekommen, die Software unters Volk zu bringen.

Finanzierung über Persönliches Budget möglich

Wer Interesse an „Assistenz Connect“ hat, kann das Programm ein Viertel Jahr lang kostenfrei und völlig unverbindlich testen.

Nach der Testphase kostet die Software für das ganze Team 50 Euro im Monat, die in den meisten Fällen über das Persönliche Budget abgerechnet werden können. Im Preis mit dabei: Die persönliche Betreuung und eventuelle Anpassungen des Programms an individuelle Bedürfnisse.

Nähere Informationen zur Software gibt es auf den Seiten von (externer Link) Assistenz Connect.


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