Alkohol und Querschnittlähmung: Keine gute Kombination

Alkohol und Querschnittlähmung: Keine gute Kombination

„Ein Gläschen schadet doch nichts!“ – diesen Spruch kennt wahrscheinlich jeder. Aber Alkoholkonsum kann generell spürbare Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit haben. Menschen mit Querschnittlähmung sollten mit Alkohol vorsichtig umgehen; je nach Blasen-/Darmmanagement, Läsionshöhe, Begleiterkrankungen und Medikation kann bereits wenig Alkohol ungünstig sein.

Inkomplette Querschnittlähmung: „Wahnsinnig viele Vorurteile!“ 

Inkomplette Querschnittlähmung: „Wahnsinnig viele Vorurteile!“ 

Menschen mit Querschnittlähmung sitzen im Rollstuhl. So denken viele: Die Passantin auf dem Parkplatz, der Mann am Nebentisch, aber auch Ärztinnen und Therapeuten. Für Sabrina Dietrich ein großes Problem. Als inkomplett Gelähmte ist sie zwar mit vielen querschnittspezifischen Herausforderungen konfrontiert – aber das sieht man ihr nicht an. Und so stößt sie immer wieder auf Unverständnis und gesellschaftliche und/oder bürokratische Hürden.

Leben mit Querschnittlähmung: „In der DDR war man bemüht, alle wieder in Arbeit zu bringen“

Leben mit Querschnittlähmung: „In der DDR war man bemüht, alle wieder in Arbeit zu bringen“

Jürgen Voigt hat zwei Querschnittlähmungen. 1978 hatte er, noch in der DDR, einen Wegeunfall und war seither inkomplett gelähmt. 2023 erlitt er „durch eine unglückliche Bewegung“ eine Kompression des Rückenmarks im Bereich der HWS 5/6. Der Rentner ist, so formuliert er es, also „gleich doppelt“ geschädigt. Hinzu kommt: Er kennt nicht nur ein Leben mit Paraplegie und später Tetraplegie – er kennt auch den Umgang zweier politischer Systeme mit querschnittgelähmten Menschen.

Podcast: „Ich bin mehr als meine Behinderung“

Podcast: „Ich bin mehr als meine Behinderung“

In der jüngsten Ausgabe der Gesprächsreihe „Sonntag trifft IGEL“ begrüßt Sascha Lang wieder Jennifer Sonntag. Gemeinsam sprechen sie über Inklusion, Identität und aktuelle Entwicklungen in der Behindertenpolitik. Ihr aktuelles Podcast-Thema: „Definieren wir uns zu stark über unsere Behinderung – oder müssen wir das sogar tun?“ 

Zelt für Rollstuhlfahrer: Auf- und Abbau allein möglich, transferfreundliche Bodenhöhe

Zelt für Rollstuhlfahrer: Auf- und Abbau allein möglich, transferfreundliche Bodenhöhe

Wie sollte ein Zelt konstruiert sein, das Rollstuhlfahrer bequem und allein nutzen können? Die Vorgabe lautet: Aufbau und Abbau funktionieren vom Rollstuhl aus, und der Ein- und Ausstieg ist ohne wacklige Kletter-/Hängepartie oder Auf-dem-Boden-Robben möglich. Das österreichische Start-up CampingScout hat dafür eine Lösung gefunden. Es bietet ein Klapp-Zelt an, das speziell für Rollstuhlnutzer konzipiert wurde.

Harninkontinenz: Formen, Ausprägung, Ursachen

Harninkontinenz: Formen, Ausprägung, Ursachen

Der ungewollte, unkontrollierte Abgang von Urin, die Harninkontinenz, ist vermutlich für die meisten Menschen mit Querschnittlähmung ein (unangenehmes) Thema. Die Harninkontinenz kann man auf verschiedenen Wegen beschreiben, unter anderem abhängig von der Ursache oder quantitativ anhand der verlorenen Urinmenge.

Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege

Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege

Wenn pflegende Angehörige ausfallen, zum Beispiel, weil sie Urlaub machen oder erkranken, können sie sich durch eine Verhinderungspflege (im gewohnten häuslichen Umfeld) oder eine Kurzzeitpflege (in einer stationären Einrichtung) vertreten lassen. Die Kosten für die Person oder den professionellen Anbieter, der in dieser Zeit ersatzweise die Pflege übernimmt, trägt die Pflegekasse für mehrere Wochen.