Methode der Katheterisierung kann u.U. neurogene Blase beeinflussen

Methode der Katheterisierung kann u.U. neurogene Blase beeinflussen

Dauerkatheder oder intermittierende Katheterisierung (IK)? Hat diese Entscheidung auch Auswirkungen auf die Regeneration der Blasenfunktion? Mit diesen Fragen setzte sich ein Forscherteam aus Baltimore auseinander. Ergebnis: Wer in der Klinik an den IK herangeführt wurde, besaß eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit, innerhalb eines Jahres die Blasenkontrolle wiederzuerlangen, als jemand, der mit Dauerkatheter aus der Klinik entlassen wurde.

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption

Menschen mit einer hohen Querschnittlähmung (oberhalb T10) oder Tetraplegie entwickeln meist eine bestimmte Blasenfunktionsstörung: die Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie. Der Blasenmuskel (Detrusor) zieht sich unkontrolliert zusammen, während der Schließmuskel (Sphinkter) sich nicht richtig öffnet. Ist Katheterisieren nicht möglich, kann man die Blase unter anderem mit einer Reflexentleerung entleeren. In den meisten Fällen muss dazu entweder der Schließmuskel (Sphinkterotomie) eingeschnitten oder ein Harnröhren-Stent gesetzt werden. Ein Vergleich.

Auf Wanderweg: Unfall mit E-Rollstuhl – wer trägt die Verantwortung?

Auf Wanderweg: Unfall mit E-Rollstuhl – wer trägt die Verantwortung?

In der Schweiz soll ein Prozess klären, wer die Verantwortung für einen folgenschweren Unfall mit einem E-Rollstuhl trägt. Die Staatsanwaltschaft wirft insgesamt sieben Verantwortlichen fahrlässige Körperverletzung vor, weil sie auf ihren Webseiten einen Wanderweg ohne Vorab-Prüfung als „rollstuhlgängig“ bezeichnet haben.

Fußball: Co-Trainer im Rollstuhl

Fußball: Co-Trainer im Rollstuhl

Feridun Durgut ist seit einem Unfall querschnittgelähmt. Der Fußball ist seine Leidenschaft geblieben, aber er hat lange gebraucht, um sich im Rollstuhl wieder auf einen Fußballplatz zu trauen.

Verantwortung gegenüber der Querschnittlähmung und gegenüber der Assistenz

Verantwortung gegenüber der Querschnittlähmung und gegenüber der Assistenz

„Man hat ja eine gewisse Verantwortung – gegenüber der Querschnittlähmung und dem eigenen Körper, aber auch gegenüber seiner Assistenz“. Mit diesem einen Satz fasst Vincent Kast zusammen, was ein Leben mit Tetraplegie eben auch ist: Ein durchgeplantes, ein getaktetes Leben. Dieses Hangeln zwischen Selbstfürsorge, Verpflichtungen und Plänen kennt auch Tetraplegikerin Jana Sohm sehr gut.

Öffentliche Anhörung, u.a. zur deutschen Behindertenpolitik

Öffentliche Anhörung, u.a. zur deutschen Behindertenpolitik

In einer öffentlichen Anhörung beschäftigt sich der Bundestags-Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe am morgigen Mittwoch (14.1.2026) mit dem „16. Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik“. In diesem Bericht geht es auch um die Behindertenpolitik in Deutschland.

Neuroarthropathie: Unmerkliche Abnutzung von Wirbelsäule und Gelenken

Neuroarthropathie: Unmerkliche Abnutzung von Wirbelsäule und Gelenken

Menschen mit Querschnittlähmung können im Laufe der Jahre eine Neuroarthropathie entwickeln. Eine heimtückische Erkrankung, die sich unmerklich in die Gelenke und die Wirbelsäule einschleicht und Deformationen und Instabilität zur Folge haben kann. Entstehungsursache sind eine gestörte Schmerzwahrnehmung und daraus resultierende mangelnde Haltungsregulierung.