Die Ausgleichsabgabe

Die Ausgleichsabgabe

Arbeitgeber müssen zahlen, wenn sie die vorgeschriebene Anzahl an Menschen mit Schwerbehinderung nicht beschäftigen („Pflichtarbeitsplätze\"). Die sogenannte Ausgleichsabgabe ist ein Kind der 50er-Jahre. Seither hat sich nicht viel geändert. Noch immer müssen Arbeitgeber mit Abgaben bestraft und mit Zuschüssen motiviert werden, damit sie unter ihren Mitarbeitern Menschen mit Behinderung dulden. Und oft hilft nicht mal das.

Kontinenzhilfsmittel: Wenn die Kasse nicht mehr reagiert

Kontinenzhilfsmittel: Wenn die Kasse nicht mehr reagiert

Medizinische Hilfsmittel wie Rollstühle, orthopädische Schuhe oder Kontinenzhilfsmittel sollen eine Behinderung ausgleichen. Sie übernehmen meist elementare Funktionen, die ein selbstbestimmtes Leben erst möglich machen. Entsprechend dramatisch ist es, wenn sie plötzlich fehlen.

Hippotherapie

Hippotherapie

Eine optimale Übertragung der Bewegungsimpulse des Pferdes auf den Reiter – darum geht es bei der Hippotherapie. Sie ist eine Form des therapeutischen Reitens und kann in jedem Alter bei Erkrankungen oder Schädigungen des zentralen Nervensystems nach individueller Einschätzung eingesetzt werden. Nicht nur Kinder empfinden das Pferd dabei häufig als besondere Motivation, sodass das tiergestützte Verfahren zugleich einen positiven Einfluss auf die Psyche von Patienten hat.

Beim Perlendrehen die Welt vergessen

Beim Perlendrehen die Welt vergessen

Erst vor gut einem halben Jahr hat die querschnittgelähmte Andrea Streit das Perlendrehen für sich entdeckt und ihre neue Leidenschaft seitdem stetig vertieft. Mittlerweile hat sie sich ihren eigenen Gasbrenner & Co zugelegt und kann ihrem Hobby frönen, wann immer sie will.

Urteil zur Hilfsmittelversorgung

Urteil zur Hilfsmittelversorgung

Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat den Anspruch auf eine passgenaue und mängelfreie Versorgung mit Inkontinenzprodukten gestärkt. Die Entscheidung macht Mut, sich für eine bedarfsgerechte Qualität von medizinischen Hilfsmitteln einzusetzen.

Handbuch „Studium und Behinderung“

Handbuch „Studium und Behinderung“

Rund 8 % der Studierenden an deutschen Hochschulen haben eine Behinderung, chronische Erkrankung oder andere gesundheitliche Beeinträchtigung, die das Studium erschwert. Viele kennen und nutzen ihre Rechte nicht. Dabei sind diese vielfältig, wie das aktuelle Handbuch des Deutschen Studierendenwerks zeigt.

Ausbildung einer Funktionshand

Ausbildung einer Funktionshand

Von einer Funktionshand spricht man, wenn die Hand bei Tetraplegie durch gezielte Lagerungstechniken, Muskeltraining und mit Hilfe von Schienen und Bändern wichtige Funktionen wiedererlangt. Ein enormer Gewinn für die Selbstständigkeit.

Energielabel für Rollstühle

Energielabel für Rollstühle

Energieklassen gibt es nicht nur für Kühlschränke. Auch Rollstühle könnten theoretisch mit einem Energielabel ausgestattet werden, das zeigt, wie viel Energie beim manuellen Antrieb benötigt wird. In der Praxis nutzen das Label nur wenige Hersteller, dabei erleichtert es Kunden die Entscheidung für den optimalen Rollstuhl.

Ganz schön anziehend: Anziehhilfen

Ganz schön anziehend: Anziehhilfen

Knopfschließer und Sockenanzieher sind keine neuen Berufsbilder. Vielmehr ersetzen diese durchdachten Gegenstände die Hilfe von Assistenten beim An- und Ausziehen. Die Anziehhilfen geben Menschen mit Querschnittlähmung und/oder eingeschränkter Arm- und Handfunktion im Alltag ein Stück Selbstständigkeit.

Wohnen mit Treppenlift

Wohnen mit Treppenlift

Ein Treppenlift stellt eine Möglichkeit dar, Mobilitätseinschränkungen nach Eintritt einer Querschnittlähmung zu begegnen. Beispielsweise, wenn jemand das Haus, in dem er schon viele Jahre wohnt, nicht aufgegeben will oder der Treppenlift die wirtschaftlichere Lösung bedeutet. Mit Glück gibt es ihn auch secondhand.