In Deutschland gibt es ca. 140.000 Menschen mit Querschnittlähmung; ca. 2.350 neue Fälle kommen jährlich hinzu. Ursachen: Akute Rückenmarksverletzungen waren 2018 in Deutschland am häufigsten krankheitsbedingt und verdrängen die unfallbedingten Querschnittlähmungen erstmals auf Platz zwei.

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Ist die Kontrolle der Blase durch eine Rückenmarksverletzung gestört, spricht man von einer Neurogenen Dysfunktion des unteren Harntraktes (bis 2020 auch: neurogene Blasenfunktionsstörung). Nahezu immer fällt in diesem Zusammenhang auch der Begriff des regelmäßig durchgeführten „Intermittierenden Katheterismus“ (ISK) genannt. Er gilt mittlerweile als Selbstverständlichkeit im Umgang mit Störungen der Blasenfunktion bei Querschnittlähmung.

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Bei der Ernährung bei Querschnittlähmung punktet Ausgewogenheit. Die Aufnahme aller essentiellen Nährstoffe in ausreichendem Maße ist unerlässlich für die Gesunderhaltung und ein gutes Darmmanagement.

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Die regelmäßige Hautkontrolle dient der Einschätzung des Hautzustandes allgemein. Gleichzeitig gehört sie zu den effektivsten Maßnahmen um einen Dekubitus zu vermeiden.

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Mit dem Schwerbehindertenausweis belegen Menschen mit (z.B.) Querschnittlähmung gegenüber Arbeitgebern, Sozialleistungsträgern, Behörden, etc. den Umstand, dass eine Behinderung vorliegt, welchen Grad sie hat und welche weiteren gesundheitlichen Merkmale im Einzelfall bestehen. Besitzer eines Schwerbehindertenausweises haben Anspruch auf verschiedene Vergünstigungen.

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Mit dem Rollstuhl auf Sand, Gras, Kies unterwegs zu sein, Gefälle zu befahren, Bordsteinkanten zu überwinden oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, im richtigen Moment zu drehen, zu kippen, die Balance zu halten – diese Fähigkeiten bedeuten ein Maximum an Mobilität und Unabhängigkeit im Alltag und auf Reisen. Die Rollstuhlhandhabung muss geübt werden und erfordert eine fachliche fundierte Anleitung.

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Einen Menschen, dessen Rückenmarksverletzung auch Kraft und Beweglichkeit der oberen Gliedmaßen betriff, kann so etwas Alltägliches wie die Nahrungsaufnahme vor nicht zu vernachlässigende Herausforderungen stellen. Einen Becher oder einen Löffel zum Mund zu führen, ist mitunter nicht mehr der selbstverständliche Bewegungsablauf, der es vor Eintritt der Querschnittlähmung war.

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Viele Menschen sind von Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen betroffen, oft ohne es zu wissen. Verschiedene Nahrungsmittelbestandteile – am häufigsten Laktose (Milchzucker), Fruktose (Fruchtzucker), Gluten (Weizeneiweiß) und Histamin (Gewebehormon) – können zu immer wiederkehrenden Darmproblemen (Bauchschmerzen, Durchfall und/oder Blähungen) und dadurch zu einer verminderten Aufnahme von Nähr- und Wirkstoffen aus der Nahrung führen (Brockhaus, 2008). Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollten bei Verdauungsproblemen bei Querschnittlähmung überprüft werden.

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Eine Querschnittlähmung ist eine Kombination von Symptomen, die in Folge einer angeborenen, krankheitsbedingten oder traumatischen Schädigung der Nervenbahnen im Rückenmark auftritt. Sie bedeutet den Ausfall motorischer, sensibler und vegetativer Funktionen in Höhe der Schädigung und darunter.

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Ein Dekubitus (auch: Druckstellen, Druckgeschwür oder Dekubitalgeschwür) ist eine Schädigung von Gewebe durch Druckeinwirkung, beginnend mit Durchblutungs- und Versorgungsstörungen bis hin zu Nekrosen und tiefreichenden Geschwüren (Asmussen/Söllner, 1993). Er ist die häufigste Komplikation bei Querschnittlähmungen (Flieger, 2012).

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