
Ursula Willimsky
Kontakt: ursula.willimsky (a) msstiftung.de
Veröffentlichungen auf Der-Querschnitt.de


Otto Brenner Stiftung zeichnet behinderte Journalistinnen und Journalisten aus
Die Otto Brenner Stiftung (OBS) vergibt 2024 zum zweiten Mal die „Auszeichnung für behinderte Journalist*innen“. Ausgezeichnet wurden Louisa Band und Artin Madjidi mit einem Team von andererseits, Lisa Steiner erhält einen Sonderpreis. Matthias Keck und Britta Bauchmüller überzeugten die Jury mit ihren Rechercheanträgen. Ihre Themen: Katastrophenschutz, Inklusion bei Start ups, die Lust, sich zu zeigen und vieles mehr.

Unterwegs mit Rollstuhl und E-Rolli: Risiken minimieren
Das Sommerwetter lädt dazu ein, mit dem Rollstuhl etwas längere Touren als normal zu unternehmen. Hier ist mitunter Vorsicht geboten: Gerade E-Rollis sind oft sehr schnell, Wege nicht immer optimal für Rollstuhlfahrer geeignet und Hitze und Überanstrengung können Menschen mit Querschnittlähmung belasten.

„SportWoche für Alle“: noch können sich Vereine anmelden
Die „SportWoche für Alle“ des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) geht in diesem Jahr in die zweite Runde – vom 21. bis 28. September 2024 werden durch die Vereine der Landes- und Fachverbände des DBS erneut die vielfältigen Angebote für Menschen mit Behinderung bundesweit sichtbar gemacht. Vereine, die ein inklusives oder spezifisches Sportangebot für Menschen mit Behinderung anbieten, können noch bis zum 14. Juli 2024 Teil der „SportWoche für Alle“ werden.

Hilfsmittel ist nicht gleich Hilfsmittel: Sechs Kategorien
Rollstuhl, Katheter, ein spezielles Bett, adaptiertes Besteck, ein rollstuhlgerecht umgebautes Auto: Jeder Mensch mit Querschnittlähmung braucht Hilfsmittel. Zuständig sind unterschiedliche Kostenträger, die entsprechenden Regelungen finden sich in diversen Verordnungen und Gesetzen. Im Folgenden werden sechs Hilfsmittel-Kategorien vorgestellt, die für Menschen mit Querschnittlähmung relevant sein können.

Abstauber-Masche am Flughafen: Passagiere täuschen Behinderung vor
Die besten Sitzplätze, bevorzugtes Boarding: Viele Fluglinien gewähren Rollstuhlfahrern Sonderkonditionen. Ganz „schlaue“ Flugreisende nutzen das offenbar immer häufiger aus – und täuschen eine Behinderung vor: „Es gibt einen massiven, grassierenden Missbrauch von Sonderdiensten, um am Flughafen bevorzugt behandelt zu werden“, klagt der Chef einer Fluglinie.

„Wer kümmert sich um mein querschnittgelähmtes oder behindertes Kind, wenn ich selbst krank werde?“ – Acht Punkte zur Vorbereitung auf den Notfall
„Mein 22-jähriger Sohn hat eine hohe Querschnittlähmung, Tetraplegie auf C4/C5. Ich habe Angst davor, dass ich selbst einmal ins Krankenhaus muss. Denn dann habe ich niemanden, der sich um ihn kümmert. Was kann ich für den Notfall vorbereiten?“ Mit dieser Frage hat sich eine verzweifelte Mutter an Der-Querschnit.de gewandt. Die Redaktion sprach mit Katja Kruse über diese große Herausforderung, mit der viele Eltern behinderter Kinder konfrontiert sind. Kruse ist Leiterin der Abteilung Recht und Sozialpolitik des Bundesverbands für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm).

Recht auf Rehabilitation und Teilhabe: Neue 50-seitige Broschüre informiert über aktuelle Regelungen
„Was hat sich seit Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes geändert?“, fragt sich Autor Holger Borner – und gibt in einem 50-seitigen Ratgeber Antworten. Der Anwalt beschäftigt sich in der neuen Broschüre der „Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.“ (BAG SELBSTHILFE) mit dem aktuell geltenden Recht auf Rehabilitation und Teilhabe.

Alle Leistungen „aus einer Hand“: Teilhabeplan und Gesamtplan
Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) kam das Prinzip „Alles aus einer Hand“ in die Sozialgesetzgebung. Für Menschen mit Behinderung bedeutet dies: Wollen sie mehrere Leistungen beantragen, müssen sie sich nur noch an einen Kostenträger wenden. Mit einem einzigen Antrag wird ein Prüf- und Entscheidungsverfahren in Gang gesetzt, an dem alle potenziellen Leistungserbringer beteiligt sind: Das Teilhabeplan- oder Gesamtplan-Verfahren.

