Menschen mit Querschnittlähmung haben nach einer stationären Behandlung noch einen großen Betreuungs- und Förderbedarf. Um die lebenslange Nachsorge zu erleichtert, hat die BDH-Klinik Greifswald mit einem IT-Unternehmen eine Klinik-App entwickelt. Sie soll die Kommunikation zwischen Patienten und Medizinern sowie die Planung von Terminen und Untersuchungen erleichtern.
(mehr …)Das SITwake-Germany Team ist laut Eigenbeschreibung eine „leidenschaftliche Crew von Wassersport-Verrückten“. Das Team will Sitwake, den namensgebenden neuen Rollstuhl-Sport, in Deutschland etablieren. Mit dabei ist die querschnittgelähmte Gerda Pamler. Ihre Augen leuchten, wenn sie von Sitwake erzählt: „Man sitzt auf einem modifizierten Wakeboard und spürt den Fahrtwind, das Spritzwasser im Gesicht und die Wellen unter dem Board. Die Kombination aus Speed und Action macht diesen Sport aus“.
(mehr …)Nach der MS-Diagnose fühlen sich viele Menschen allein gelassen. Das Leben stand plötzlich auf dem Kopf. So viele Fragen, die auf einmal da sind. Die aMStart Community will helfen, Menschen mit Multipler Sklerose in ihrem neuen Leben aufzufangen.
(mehr …)Was früher Landkarte und Kompass waren, sind heute das Smartphone oder GPS-Gerät und ein Code. Mit ihrer Hilfe begeben sich Geocacher auf Schatzsuche. Was sie mitten in der Stadt oder auf weiter Flur entdecken, ist vor allem das Glück des Suchens und Findens, denn der Schatz hat in der Regel rein ideellen Wert. Geocaching ist auch mit dem Rollstuhl möglich, einige Routen sind als barrierefrei oder rollstuhltauglich ausgewiesen. Hier gilt: Gut vorbereiten, denn „Rollstuhltauglichkeit“ ist oft Auslegungssache.
(mehr …)Das Rollstuhlrad neu zu erfinden, war und ist ein Anliegen verschiedener Designer weltweit (siehe: Fünf revolutionäre Räder für den Rollstuhl). Eine neue Idee ist das Morphing-Rad aus Korea, mit dem das Befahren von z. B. Bordsteinen und Treppenstufen ermöglicht werden soll.
(mehr …)Eine Schädigung des Rückenmarks geht neben den Einschränkungen des Bewegungsapparates und der Sensibilitätsbereiche fast immer mit einer Beeinträchtigung der Blasen- und Darmfunktion einher. Die willkürliche Kontrolle des Beckenbodens und die damit einhergehende Kontinenzleistung sind eingeschränkt. Während sich der Fachbereich der „Neuro-Urologie“ zur spezifischen Behandlung der Blasenproblematik entwickelt hat, ist der Darm weitgehend ein Niemandsland ohne fachliche Zuordnung im Rahmen der Paraplegiologie.
(mehr …)Wer im Rollstuhlmobil ist und eine passende Wohnung sucht, muss dem Makler seiner Wahl schon sehr genau mitteilen, was rollstuhlgerecht bedeutet und was nicht. Diese Reportage begleitet Olympiasieger Reini Sampl auf Wohnungssuche in Salzburg.
(mehr …)Das Musikvideo „Wir sind die EUTB“ ist mehr als nur ein Rap – es ist eine Botschaft für Inklusion und Teilhabe. Um diese wichtige Arbeit sichtbarer zu machen, geht die Fachstelle Teilhabeberatung mit dem Rapper „Sittin‘ Bull“ neue Wege.
(mehr …)Wie können die Tugenden der Solidarität und der Demut den aktuellen Inklusionsprozess bereichern? Jette Hollmann, Studentin an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, hat sich über diese Fragen Gedanken gemacht und einen Beitrag im Blog “Theologie aktuell” veröffentlicht.
(mehr …)Der Däne Anders Lehmann ist Tetraplegiker. Um auch mit hoher Querschnittlähmung segeln zu können, hat er eine Rollstuhlplattform entwickelt, mit deren Hilfe Rollstuhlfahrer ein Boot lenken können. Für eine Atlantik-Überquerung – sein Lebenstraum – entwarf er eine Sitz-Konsole. Sie ermöglichte es ihm, während des langen Törns regelmäßig seine Position zu verändern, um Dekubitus vorzubeugen.
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