
Ursula Willimsky
Veröffentlichungen auf Der-Querschnitt.de


Rollstuhl oder Rollator geklaut – wer kommt für den Schaden auf?
Was passiert, wenn mir der Rollstuhl oder mein Rollator geklaut wird? Zum Beispiel aus dem Hausflur oder vor einem Café? Ein Szenario, das immer wieder passiert – sogar vor schweren Elektrorollstühlen machen Langfinger nicht immer Halt. Wer kommt für den Schaden auf? Und: Wie kann man sich vor dem Diebstahl schützen?

Gelesen: „Einer nur“ von Bernd Mittenzwei
Ajnur ist ein Außenseiter. In der Schule findet er keinen Kontakt. Zuhause, bei seiner Mutter und seiner Großmutter, lebt er ein ruhiges, zurückgezogenes Leben. Sein einziges Hobby ist das Sammeln von Vogelstimmen, die er zu experimentellen Musiktapes weiterverarbeitet. Er ist der Held in dem Roman \"Einer nur\" von Bernd Mittenzwei.

Lifehack: Der Trick mit dem Gute-Laune-Frosch am E-Rolli
Ulrike hat über den Joystick ihres E-Rollstuhls einen knallgrünen Gummifrosch gestülpt. So kann sie ihn besser greifen. Aber ein anderer Effekt ist ihr fast noch wichtiger: Das Gummitier verändert die Art, wie Menschen mit ihr interagieren. Er zaubert ihnen ein Lächeln ins Gesicht. Der Gute-Laune-Frosch am E-Rolli – und weitere kleine Tricks, die die Stimmung heben.

Blasenmanagement: Wie viele Katheter stehen Menschen mit Querschnittlähmung zu?
In den Köpfen vieler Menschen, die ihr Blasenmanagement mit intermittierendem Katheterismus organisieren, hält sich hartnäckig ein Gerücht: Angeblich übernimmt „die Kasse“ sechs Katheter pro Tag. Aus Kostengründen wäre das für „die Kasse“ vermutlich tatsächlich bequem – die Gesetzeslage sieht allerdings anders aus.

Leben mit Querschnittlähmung: „Menschen mit Behinderung werden nicht als Akteure wahrgenommen“
1981. Ronald Reagan wird US-Präsident. Auf Papst Johannes Paul II. wird ein Attentat verübt – und in Graz baut ein querschnittgelähmter Künstler eine Rampe für Rollstühle. Wolfgang Temmel initiiert sie, damit er überhaupt in den Raum gelangen kann, in dem er seine Werke zeigen soll. Anfang der 1980er-Jahre sorgt eine derartige Aktion für Aufsehen; ein Jahr später bekommt Temmel für seine „Rampe in die Öffentlichkeit“ sogar einen Preis.




