„Berghain“ als zweites Zuhause – mit dem Rollstuhl im Club unterwegs

„Berghain“ als zweites Zuhause – mit dem Rollstuhl im Club unterwegs

Mit dem Rollstuhl in den Club: Für Felize ist der Berliner Technoclub „Berghain“ ein zweites Zuhause. Die Deutsche Welle hat die 20-Jährige portraitiert. Ein Bericht über Menschen, die einen E-Rolli mit einem Kleiderständer verwechseln, über Safe-Spaces und Türsteher, die gar nicht so böse sind, wie sie gucken.

Auf Bergwanderweg mit E-Rollstuhl verunglückt – Richterin betont Eigenverantwortung

Auf Bergwanderweg mit E-Rollstuhl verunglückt – Richterin betont Eigenverantwortung

Wer trägt die Verantwortung für einen folgenschweren Unfall mit einem E-Rollstuhl auf einem Bergwanderweg? Das sollte ein Prozess in der Schweiz klären. Nun fiel das Urteil. Alle sieben Angeklagten - Mitarbeiter der Gemeinde sowie Vertreter der Tourismusregion - wurden freigesprochen. Die Richterin verwies unter anderem auf die Eigenverantwortung der Verunglückten.

Leben mit inkompletter Tetraplegie: Ihre Blasinstrumente lassen Brigitte Sensenschmidt die chronischen Schmerzen vergessen

Leben mit inkompletter Tetraplegie: Ihre Blasinstrumente lassen Brigitte Sensenschmidt die chronischen Schmerzen vergessen

„Musik, vor allem die Blasinstrumente, waren immer mein Hobby“, sagt Brigitte Sensenschmidt. Seit einem Glatteis-Unfall vor fünf Jahren lebt sie mit inkompletter Tetraplegie. Die Folge: „Die Hände sind nicht mehr das, was sie mal waren. Und auch die Lungenfunktion ist nicht mehr so toll“. Eigentlich denkbar schlechte Voraussetzungen für eine Frau, die Blasinstrumente liebt. Außer, sie hat die richtigen Instrumente. Und die hat Brigitte Sensenschmidt.

TV-Sendung: Wie das Persönliche Budget ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht

TV-Sendung: Wie das Persönliche Budget ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht

Wie lebt es sich mit Persönlichem Budget? Worauf ist zu achten, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können? Der mdr widmet sich in einer Nachrichten-Sendung diesen Fragen. Zu Wort kommen Torsten Theuerkauf, den im Alltag vier Assistenten unterstützen, und Markus Lorenz, stellvertretender Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen in Thüringen.

Prozess: Nach Canyoning-Unfall querschnittgelähmt

Prozess: Nach Canyoning-Unfall querschnittgelähmt

Nach einem Canyoning-Unfall ist eine junge Frau querschnittgelähmt. Sie verletzte sich bei einem Sprung aus mehreren Metern Höhe. Nun fordert die 32-Jährige Schmerzensgeld und Schadensersatz in Höhe von insgesamt 650.000 Euro. Auch ihre Krankenkasse will den Veranstalter in die Pflicht nehmen. Sie fordert 300.000 Euro.

Methode der Katheterisierung kann u.U. neurogene Blase beeinflussen

Methode der Katheterisierung kann u.U. neurogene Blase beeinflussen

Dauerkatheder oder intermittierende Katheterisierung (IK)? Hat diese Entscheidung auch Auswirkungen auf die Regeneration der Blasenfunktion? Mit diesen Fragen setzte sich ein Forscherteam aus Baltimore auseinander. Ergebnis: Wer in der Klinik an den IK herangeführt wurde, besaß eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit, innerhalb eines Jahres die Blasenkontrolle wiederzuerlangen, als jemand, der mit Dauerkatheter aus der Klinik entlassen wurde.

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption

Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie: Reflexentleerung als Therapieoption

Menschen mit einer hohen Querschnittlähmung (oberhalb T10) oder Tetraplegie entwickeln meist eine bestimmte Blasenfunktionsstörung: die Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie. Der Blasenmuskel (Detrusor) zieht sich unkontrolliert zusammen, während der Schließmuskel (Sphinkter) sich nicht richtig öffnet. Ist Katheterisieren nicht möglich, kann man die Blase unter anderem mit einer Reflexentleerung entleeren. In den meisten Fällen muss dazu entweder der Schließmuskel (Sphinkterotomie) eingeschnitten oder ein Harnröhren-Stent gesetzt werden. Ein Vergleich.