Orthopädietechnische Versorgungen mit Hilfsmittel wie Prothesen, Orthesen, Rollstühle, Kompressionsstrümpfe oder Bandagen sichern Millionen von Menschen täglich Mobilität und Teilhabe in Alltag, Beruf und Sport. Wie Orthopädietechniker im Verbund mit Ärzten, Physiotherapeuten und Herstellern Lebensqualität sichern und steigern, erzählen zahlreiche prominente Gäste zur OTWorld 2026 (externer Link).
(mehr …)Die Blasenentleerung über Katheter gilt als komplikationsarme Methode und „Goldstandard“ bei neurogenen Blasenfunktionsstörungen. Die 2026 überarbeitete neu aufgelegte Leitlinie „Management und Durchführung des Intermittierenden Katheterismus (IK) bei neurogener Dysfunktion des unteren Harntraktes“ der DMGP dient als Grundlage für ein optimale Anwendung.
(mehr …)Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet jedes Jahr am 5. Mai statt. Er wurde 1992 von der Organisation Disabled Peoples’ International ins Leben gerufen.
(mehr …)1981. Ronald Reagan wird US-Präsident. Auf Papst Johannes Paul II. wird ein Attentat verübt – und in Graz baut ein querschnittgelähmter Künstler eine Rampe für Rollstühle. Wolfgang Temmel initiiert sie, damit er überhaupt in den Raum gelangen kann, in dem er seine Werke zeigen soll. Anfang der 1980er-Jahre sorgt eine derartige Aktion für Aufsehen; ein Jahr später bekommt Temmel für seine „Rampe in die Öffentlichkeit“ sogar einen Preis.
(mehr …)Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den 5. Mai zum Internationalen Tag der Händehygiene bzw. zum Welthandhygienetag bestimmt. Für Menschen mit Querschnittlähmung ist eine gute Handhygiene besonders wichtig, da sie effektiv vor Infektionskrankheiten schützen kann.
(mehr …)Zum 34. Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung macht die Aktion Mensch auf eine besorgniserregende Entwicklung aufmerksam: In Debatten über Sparmaßnahmen im Sozialbereich geraten Teilhabeleistungen zunehmend unter Rechtfertigungsdruck.
(mehr …)„Ein Gläschen schadet doch nichts!“ – diesen Spruch kennt wahrscheinlich jeder. Aber Alkoholkonsum kann generell spürbare Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit haben. Menschen mit Querschnittlähmung sollten mit Alkohol vorsichtig umgehen; je nach Blasen-/Darmmanagement, Läsionshöhe, Begleiterkrankungen und Medikation kann bereits wenig Alkohol ungünstig sein.
(mehr …)Am 29. April ist Welttag des Tanzes. Wie man nur mit dem Oberkörper einem Rhythmus folgen und als Rollstuhlfahrer eine tolle Choreographie einstudieren kann, zeigt folgendes ausdrucksstarke Video:
(mehr …)Ein Vierteljahrhundert im Zeichen von Sichtbarkeit, Teilhabe und journalistischer Exzellenz: Zum 25. Mal wurde gestern Abend in Berlin der German Paralympic Media Award (GPMA) verliehen. Mit dem Preis würdigt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) seit 25 Jahren herausragende Berichterstattung über den Breiten-, Rehabilitations- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung.
(mehr …)Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat ein kostenloses Tool geschaffen, mit dem sich Sport-Veranstaltungen prima barrierefrei planen lassen. Beziehungsweise mit dem man gegenchecken kann, ob bei der Planung in Sachen Barrierefreiheit noch einige Punkte verbessert werden. Besonders schön: Die „Event-Barr“ leistet auch gute Dienste, wenn man eine nicht-sportliche Veranstaltung barrierefrei gestalten möchte.

Die Event-Barr baut auf den Erfahrungen auf, die 25 Event-Inklusionsmanager des DOSB in den letzten Jahren in ihren Sportorganisationen gesammelt haben. (Wer mehr über die Arbeit eines Inklusionsmanagers beim DOSB erfahren möchte, findet Informationen dazu unter anderem in diesem Beitrag: Leben mit Querschnittlähmung: „Türen schließen sich, Türen öffnen sich“ – Der-Querschnitt.de.)
Das Projekt will Events ohne Barrieren (daher der Name) ermöglichen. Entwickelt wurde es laut DOSB „für Sportvereine, Sportverbände und alle, die Veranstaltungen im Sport organisieren – unabhängig von Größe, Format oder Ressourcen. Ziel ist es, Barrierefreiheit von Anfang an mitzudenken und inklusives Veranstalten zur Selbstverständlichkeit zu machen.“
Allgemeine Informationen zur Barrierefreiheit
Auf der Event-Barr finden sich zum einen allgemeine Informationen zu Punkten, die wichtig sind, wenn man eine barrierefreie Veranstaltung planen möchte:
- Was soll gemacht werden?
- Wo kann die Veranstaltung stattfinden?
- Welche Unterstützung brauche ist?
- Wer ist Ansprechpartner oder -partnerin?
- Wie sollen Interessierte von diesem Angebot erfahren?
Interaktive Checkliste
Danach folgt auf der Seite das eigentliche Herzstück der Event-Barr: Eine interaktive Checkliste, die nach dem Durchklicken detaillierte, recht individuelle Vorschläge und Hinweise anbietet.
Die Oberfläche ist denkbar einfach gestaltet. Das Tool stellt lediglich sechs Fragen, beispielsweise „Sind Basisinformationen oder Detailinformationen gewünscht?“, „Sind Informationen zur barrierefreien Kommunikation gewünscht?“, „Wo findet die Veranstaltung überwiegend statt? (Drinnen, Draußen, Digital)“ oder „Welche Größe hat die geplante Veranstaltung?“. Wer alle sechs Fragen durch Anklicken einer der formulierten Antworten beantwortet hat, bekommt die Auswertung. Und die fällt üppog und sehr detailliert aus.
Die Redaktion von Der-Querschnitt.de hat einen Probedurchlauf gemacht, mit den Angaben Detail-Information gewünscht, keine Informationen zur barrierefreien Kommunikation, Veranstaltung findet überwiegend draußen statt, keine Tickets benötigt, maximal 200 Teilnehmende, Bundesland: Baden-Württemberg.
Beispiel: An- und Abreise
Herauskam eine Vielzahl an Informationen, Tipps und Hinweisen. Allein zum Thema An- und Abreise wirft das System viele Hinweise aus, an die vielleicht nicht jeder denkt, der eine Veranstaltung plant. So rät das Tool dazu, bereits im Vorfeld Wegbeschreibung für die barrierefreie An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive Anfahrtsskizze zu verschicken und die barrierefreien Haltestellen, die dem Veranstaltungsort am nächsten liegen, zu benennen.
Zudem macht die Event-Barr den Vorschlag, die Dauer der Veranstaltung in Hinblick auf Menschen, die auf Bring- und Abholservice angewiesen sind, möglichst präzise anzugeben. Und natürlich fehlt auch nicht der Hinweis, dass für die Pausen nicht nur Stehtische, sondern auch Tische auf Rollstuhlhöhe bereitgestellt werden sollten. Zum Thema Sicherheit weist das Tool unter anderem darauf hin, dass es einen zentralen Sammelpunkt geben könnte für Menschen, die sich nicht allein retten können. Ein wichtiger Aspekt.
Oben genannte Punkte sind nur eine kleine Auswahl an Anregungen, die die Event-Barr bietet. Das Tool steht kostenfrei auf den Seiten des DOSB zur Verfügung. Der (externe) Link zum Tool: Event-Barr.
Weitere Online-Angebote
Auch andere Organisationen bietet Tools und Informationen für die barrierefreie Gestaltung von Veranstaltungen an, zum Beispiel: